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Unser Programm

Unsere Terminplanung für 2020 ist noch nicht abgeschlossen. Der Terminkalender wird regelmäßig aktualisiert. Wenn Sie mögen, erhalten Sie unseren Kultur-Newsletter. Kostenlos, unverbindlich und unter Wahrung des Datenschutzes persönlich von Stefan Blido. Kündigung jederzeit möglich.

 

Meisterkonzert im Schlösschen

Sonntag, 4. Oktober 2020, 17.00 Uhr, Schlösschen im Hofgarten
Karten können ab sofort bestellt werden.

Star Chasing

David Geringas, Violoncello
Joel Blido, Violoncello

In Memoriam Helmut Schöler.

Programm.
Auf dem Programm stehen Werke für Violoncello solo sowie Werke für Violoncello Duo. Es werden unter anderem Kompositionen von François Couperin (1668 - 1733), Anatolijus Šenderovas (1945 - 2019), Walentyn Sylwestrow (geb. 1937) und Joel Blido (geb. 1998) aufgeführt. In Memoriam von Helmut Schöler wird die Komposition Star Chasing für Violoncello Duo aufgeführt. Dieses Werk von Joel Blido wurde 2019 im Schlösschen uraufgeführt. Es ist Helmut Schöler und Wolfgang Schuller gewidmet. Dazu passend das Werk Rapture - Entrückung. Der Griff nach den Sternen, das Verfolgen der Sterne, die Jagd nach Sternen ist das künstlerisch verbindende Element von Schlösschen, Künstlern, Werken und Sponsoren. Die Besucher dürfen sich auf ein feinsinniges Musikerlebnis freuen. Alleine der Klang zweier Celli, die zusammen ein Alter von ca. 550 Jahren haben, dürfte die Besucher an jenen Satz von Ludwig Wittgenstein erinnern: "Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern daß sie ist."

David Geringas.
Der in Vilnius/Litauen geborene Cellist und Dirigent David Geringas zählt zur Musiker-Elite der Gegenwart. Ein ungewöhnlich breites Repertoire vom frühesten Barock bis zur zeitgenössischen Musik zeugt von der Flexibilität und Neugierde des Künstlers. Seine intellektuelle Strenge, seine stilistische Vielseitigkeit, sein melodisches Sentiment und seine Klangsinnlichkeit haben ihm Auszeichnungen auf der ganzen Welt eingebracht. Der Rostropovich Schüler und Gewinner des 1. Preises und der Goldmedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb (1970) kann nunmehr auf eine jahrzehntelange Karriere zurückblicken. David Geringas musizierte weltweit mit vielen bedeutenden Orchestern und mit den größten Dirigenten unserer Zeit.

Seine annähernd 100 CDs umfassende Diskographie bietet zahlreiche Aufnahmen, die mit Schallplattenpreisen hohen Ranges ausgezeichnet wurden, darunter den Grand Prix du Disque für die Aufnahme der 12 Cellokonzerte von Luigi Boccherini, den Diapason d´Or d´Année für Kammermusik von Henri Dutilleux und den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Hans Pfitzner sowie den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik für die Einspielung der Werke für Cello und Klavier von Alfred Schnittke. David Geringas ist in den Jahren 2013 und 2014 mit dem “Echo Klassik” ausgezeichnet worden. In 2013 erhielt er die Ehrung für die beste Kammermusikeinspielung des 20./21. Jahrhunderts (Braunfels/Strauss, Profil Edition Günter Hänssler) und in 2014 für die beste Kammermusik-Einspielung des 19. Jahrhunderts (“Pohádka”, C2 Hamburg/ES DUR). Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit zeigt sich in den regelmäßigen Veröffentlichungen von herausragenden CD-Einspielungen. Allein in den Jahren zwischen 2008 und 2011 erschienen acht Neueinspielungen. Darunter befinden sich neben zwei Weltpremieren („David´s Song“ und „Discorsi“, Profil Edition Günter Hänssler) u.a. die Werke für Violoncello und Piano von Sergei Rachmaninov (Hänssler Classic), von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Profil Edition Günter Hänssler) und Frédéric Chopin (Sony Music Entertainment) sowie sämtliche Werke für Violoncello und Klavier von Ludwig van Beethoven (Hänssler Classic) mit dem Pianisten Ian Fountain – eine Einspielung, die mit dem “Editors Choice” vom GRAMOPHONE ausgezeichnet wurde. Der Zyklus „Bach plus“, der alle sechs Suiten für Violoncello von Johann Sebastian Bach mit zeitgenössischen Fragmenten verschiedener Komponisten einleitet, erschien im Oktober 2011 (Es-Dur) und wurde von der Kritik gefeiert. Namhafte zeitgenössische Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Ned Rorem, Peteris Vasks und Erkki-Sven Tüür haben David Geringas Cello-Konzerte gewidmet. Viele Werke der russischen und litauischen Avantgarde führte er als erster Musiker im Westen auf. Das ihm gewidmete Concerto in DO von Anatolijus Šenderovas wurde 2002 von David Geringas uraufgeführt und in Berlin mit dem Europäischen Komponistenpreis ausgezeichnet. In 2012 hat David Geringas drei Weltpremieren zur Aufführung gebracht: das Concerto „in Memoriam“ von Arvydas Malcys in Kaunas, das Concerto per Violoncello von Silvia Colasanti in Mailand und das Cellokonzert von Alexander Raskatov in Amsterdam.

Der Dirigent David Geringas ist regelmäßig auf Podien im In- und Ausland vertreten und hier häufig auch in zweifacher Funktion als Cellist und Dirigent zu erleben. Neben den Hochburgen der west- und osteuropäischen Musikzentren (Amsterdam Concertgebouw, Auditorium Parco della Musica Roma, Wiener Musikverein, Tonhalle Zürich, Berliner Philharmonie u.a.), führen ihn Einladungen ebenso nach Asien und den USA. Von 2005 bis 2008 war er “Chief Guest Conductor” des Kyushu Symphony Orchestra Japan. In 2007 debütierte David Geringas mit dem Tokio Philharmonic Orchestra und dem China Philharmonic Orchestra. Im Februar 2009 gab er sein Debüt als Dirigent mit den Moskauer Philharmonikern in Moskau und in 2015 mit dem Orchester des Mariinsky Theaters in St. Petersburg. Sein Operndebut erfolgte 2010 mit Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in Klaipeda/Litauen. In 2015 gab David Geringas in Vilnius sein erfolgreiches Debut als musikalischer Leiter und Dirigent des Balletts “Egle, die Natterkönigin” von Eduardas Balsys.David Geringas war Professor an den Musikhochschulen Hamburg (1977 bis 1986), Lübeck (1980 bis 2000) und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin (2000 bis 2009). Er hat viele Jahrzehnte eine weltweit gefeierte Celloklasse geführt, aus der Cellostars wie u.a. Gustav Rivinius, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Monika Leskovar, Tatjana Vassilieva, Jing Zhao, Johannes Moser, Maximilian Hornung und Sol Gabetta hervorgegangen sind. Für sein weltweites Engagement für litauische Musik und ihre Komponisten erhielt David Geringas höchste Auszeichnungen seines Landes. Für seine Gesamtleistungen als Musiker und Botschafter des Kulturstaates Deutschland in der internationalen Musikszene und in der ganzen Welt wurde ihm das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Im Oktober 2011 wurde David Geringas von der „Gunter und Juliane Ribke Stiftung Hamburg“ für seine hervorragenden musikpädagogischen Leistungen ausgezeichnet. David Geringas ist Ehrenprofessor am Moskauer Tschaikovski Konservatorium, St.Petersburger Rimski-Korsakov Konservatorium und am Zentralkonservatorium für Musik Peking sowie Ehrendoktor der Musik und Theater Akademie Litauens. Im Wintersemester 2014/2015 war David Geringas Gastprofessor an der University of Southern California in Los Angeles und an der Manhattan School of Music in New York. Anläßlich seines 70. Geburtstages in 2016 feierte David Geringas sein Jubiläumsjahr mit Konzerten in u.a. Siena, Rheingau Festival, Enescu Festival, Usedom Festival, Berlin Philharmonie, Vilnius, Moskau und St.Petersburg. 2008 wurde Maestro Geringas die goldene Medaille vom Kultusminister Armenien, Herrn Asmik Pogosyan für einen besonderen Beitrag zur Kulturentwicklung verliehen. 2014 erhielt David Geringas die Medaille „trage dein Licht und glaube“ vom litauischen Kultusminister Šarūnas Birutis für einen besonderen Beitrag zur Entwicklung der Kultur in Litauen. Im 2018 folgen mehrere Juryvorsitze bei den renommierten Wettbewerben wie Schoenfeld International Cello Competition in Harbin oder George Enescu Cello Competition in Bukarest und die Ernennung zum Verdienten Künstler der musischen Künste der Internationalen Union der musikalischen Künste Russlands durch den Rektor der Moskauer Koservatorium und Präsident vom Internationalen Union der musikalischen Künste Russlands – Alexander Sokolov. Professor David Geringas unterrichtet exklusiv an der Blackmore Internationalen Musikakademie in Berlin

Es war der Wunsch des Maestros mit seinem langjährigen Schüler Joel Blido im Wertheimer Schlösschen aufzutreten.

Joel Blido wurde mit zehn Jahren als Jungstudent in das Pre-College der Hochschule für Musik Würzburg in die Klasse von Prof. Orfeo Mandozzi aufgenommen. 2015 wechselte er an die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar in die Klasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt, bei dem er derzeit einen Masterstudiengang belegt.
Seit 2012 arbeitet er regelmäßig mit Prof. David Geringas, der ihn 2014 zu einem gemeinsamen Auftritt in die Berliner Philharmonie eingeladen hat. Es folgten weitere Auftritte als Duo und zwei Konzerte mit dem Maestro im Jahr 2017. Joel hat an zahlreichen Meisterkursen bei renommierten Cellisten teilgenommen: Jens-Peter Maintz, Pieter Wispelwey, Raphael Wallfish, David Grigorian, Zvi Plesser, Hillel Zori, Michael Sanderling und Julius Berger.
Als Solist spielte er mit Dirigenten wie Alessandro Cadario, Wolfgang Emanuel Schmidt, Desar Sulejmani, Peter Frank, Delyana Lazarova und Orchestern wie den Jenaer Philharmonikern, dem Opernorchester Tirana, dem Rundfunkorchester Tirana, der Kammerphilharmonie Pforzheim, den Heinrich-Heine-Symphonikern sowie mit dem Rastrelli Celloquartett.
Er spielte zahlreiche Konzerte in Europa, unter anderem beim Interlaken Classics Festival (Schweiz), dem Usedomer Musikfestival, der Accademia Chigiana Siena, Mozarteum Salzburg, dem Feuchtwanger Piano Festival, dem Durres Chamber Fest (Albanien), Different Trains Festival und Deutscher Oktober in Tirana. Im August 2017 verlieh die Accademia Chigiana (Siena, Italien) ihm ein Diploma di Merito für sein außerordentliches künstlerisches Engagement.

Grundlage für die Durchführung dieser Veranstaltung ist die Corona-Verordnung-Veranstaltungen der Landesregierung BW und unser Hygienekonzept [902 KB] (Bitte lesen, Danke!).

Aufgrund dieser Verordnung steht nur ein begrenztes Kartenkontingent von ca. 40 Plätzen zur Verfügung. Die Sitzplätze werden vom Veranstalter zugewiesen und namentlich gekennzeichnet. Familien und Personen, die in einem Haushalt leben, können zusammensitzen. Ansonsten wird zwischen den Zuhörern ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten. Die Karten müssen vorab verbindlich bestellt und mit Rechnung bezahlt werden. Der Veranstalter ist verpflichtet den Namen und die Telefonnummer oder die Adresse der Zuhörer zu erheben. Diese Daten sind vom Veranstalter vier Wochen nach Erhebung zu löschen. Desinfektionsmittel steht beim Betreten des Schlösschens zur Verfügung. Beim Betreten des Schlösschens besteht Maskenpflicht bis zur Einnahme der Sitzplätze. Danach kann die Maske abgenommen werden. Das Konzert hat eine Pause, in der der Saal gelüftet wird. Beim Verlassen des Schlösschens besteht Maskenpflicht. Getränke können wir leider nicht anbieten.

Eintritt: 24 €, 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten, Familienpassinhaber

Verbindliche Kartenbestellung bei Stefan Blido, blido@t-online.de, Tel.: 0 93 42 85 79 66.

David Geringas
David Geringas Foto: Kaupo Kikkas
Joel Blido
Joel Blido Foto: Marco Ganzmann

Wir danken der Stiftung Rudolf Brand Helmut Schöler für die Unterstützung dieses Konzertes!

 

Musikkapelle Lengfurt

Sonntag, 8. November 2020, 18 Uhr, Main-Tauber-Halle

Musikkapelle Lengfurt
Leitung: Michael Geiger
Jahreskonzert

Gegründet wurde das Orchester 1992 von Matthias Höfert aus Lengfurt; inzwischen ist er Chefdirigent des Bundespolizei-Orchesters Nord Hannover. Von 2000 bis 2010 wurde das Orchester klanglich und instrumentell systematisch weiter aufgebaut. Die Leitung hatte in dieser Zeit der jetzige bayerische Landesdirigent für Blasmusik, Frank Elbert aus Heimbuchental, inne. Seit 2016 liegt die musikalische Leitung in den Händen von Michael Geiger, der seinen Masterstudiengang „Conducting“ bei Prof. Ernst Östreicher an der Hochschule für Musik in Würzburg mit dem Lengfurter Orchester als Prüfungskörper abgeschlossen hat.

VERANSTALTER: Musikkapelle Lengfurt in Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Wertheim

 

Meisterkonzert im Schlösschen

Sonntag, 13. Dezember 2020, 17.00 Uhr, Schlösschen im Hofgarten
Beethoven SPRECHEN
Prof. Dr. Peter Gülke
Klenke Quartett

Ludwig van Beethoven
Streichquartette op. 18/6 und Opus 135

Ihren Erstwohnsitz hat Musik zweifellos im Reich der Emotionen. Sie erreicht uns, indem ihr Klang geheime Resonanzräume der Seele zum Schwingen anregt. Aber Musik ist auch Sprache – redend, debattierend, erklärend – zuweilen vernünftiger und einleuchtender als das Wort. Dieser Charakterzug von Musik wurde Goethe in besonderer Weise durch das Streichquartett bewusst, bei dem er „vernünftige Leute sich untereinander unterhalten" hörte und meinte, „ihren Discursen etwas abzugewinnen". Im Gesprächskonzert mit dem Klenke Quartett und Peter Gülke kommen beide zur Geltung: der Klang und das Wort.

Peter Gülke ist ein Grenzgänger – zwischen Ost und West, Bühne und Studierzimmer, Musikwissenschaft und praktischem Musizieren. Seine Karriere ist beeindruckend, die Liste der ihm zugedachten Ehrungen lang. Gülkes profunde Werkerklärungen sind für das Publikum stets unterhaltsam und horizonterweiternd. So wird die Musik verständlich und kann für sich sprechen.

Klenke Quartett
Annegret Klenke/Violine
Beate Hartmann/Violine
Yvonne Uhlemann/Viola
Ruth Kaltenhäuser/Violoncello

"So eine mitreißende Angelegenheit kann Quartettspiel sein." (Concerti)

Seit über 25 Jahren bereichert das Klenke Quartett in unveränderter Besetzung das internationale Konzertleben. Annegret Klenke (1. Violine), Beate Hartmann (2. Violine), Yvonne Uhlemann (Viola) und Ruth Kaltenhäuser (Violoncello) haben sich als eines der bedeutenden deutschen Streichquartette etabliert und gelten „als eine der profiliertesten europäischen Formationen“ (Gewandhaus-Magazin). Tiefgründigkeit, Gesanglichkeit und intimes Musizieren gepaart mit einer starken Programmdramaturgie sowie einer Klangintensität bis in die leisesten Töne zeichnen das Klenke Quartett aus.

Eintritt:
24 € / 12 €
50% Ermäßigung für Schüler und Studenten, Familienpassinhaber, etc.
2 € Abendkassenaufschlag

Vorverkauf:
Buchhandlung Buchheim
Eichelgasse 11
97877 Wertheim
Telefon: 09342 13 20
e-mail: buchheim.wertheim@t-online.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr
Samstag 9 bis 13 Uhr

Klenke Quartett Foto: Marco Borggreve
Klenke Quartett Foto: Marco Borggreve
 

Neujahrskonzert 2021

Sonntag, 17. Januar 2021, 17.00 Uhr, Aula Alte Steige

KAREOL Tanzorchester

Musik der 20er bis 40er Jahre des 20. Jahrhunderts

 

Musikkapelle Lengfurt

Sonntag, 18. April 2021, 17 Uhr, Aula Alte Steige

Musikkapelle Lengfurt
Leitung: Michael Geiger
Solist: Joel Blido, Violoncello

Friedrich Gulda, Konzert für Violoncello und Blasorchester sowie weitere Werke.

Gegründet wurde das Orchester 1992 von Matthias Höfert aus Lengfurt; inzwischen ist er Chefdirigent des Bundespolizei-Orchesters Nord Hannover. Von 2000 bis 2010 wurde das Orchester klanglich und instrumentell systematisch weiter aufgebaut. Die Leitung hatte in dieser Zeit der jetzige bayerische Landesdirigent für Blasmusik, Frank Elbert aus Heimbuchental, inne. Seit 2016 liegt die musikalische Leitung in den Händen von Michael Geiger, der seinen Masterstudiengang „Conducting“ bei Prof. Ernst Östreicher an der Hochschule für Musik in Würzburg mit dem Lengfurter Orchester als Prüfungskörper abgeschlossen hat.